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Yoga ist eine aus Indien stammende Wissenschaft, Philosophie und spiritueller Lebensweg aus der zahlreiche praktische Übungen hervorgegangen sind, wie z.b. die physische Praxis der Haltungen (Asana),  Atemtechniken (Pranayama), Meditation und Mantra Praxis.

Die physische Yogapraxis (Asana) ist KEIN Workout, sondern vielmehr eine ACHTSAMKEITSPRAXIS: Asana (Yogapraxis) ist Meditation in Bewegung. Beim praktizieren achten wir auf die innere Haltung, d.h. die Achtsamkeit, das Atembewusstsein sowie die Intention mit der wir die Haltungen üben.


Hatha Yoga

Traditonelles Hatha Yoga ist ein Stil, der auf der traditionellen tantrischen Philosophie beruht. Hatha Yoga verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in dem Asana, Pranayama sowie Meditation praktiziert werden. Viele heute praktizierte Yogastile haben ihren eigentlichen Ursprung im traditionellen Hatha Yoga.

Im Hatha verweilt man länger in den einzelnen Haltungen (1-3min), so dass Zeit für die korrekte Ausrichtung ist und wir die energetische Wirkungsweise der Haltungen auf Körper, Geist und Seele erfahren und spüren können.  In der Praxis bedienen wir uns dabei den Asanas (Körperhaltungen), um unseren Körper mit unserem Atem zu verbinden und im weiteren den Atem mit unserem Geist zu verbinden, um diesen zur Ruhe zu bringen.

Das Wort Hatha lässt sich in die Silben “Ha” und “tha” unterteilen. Übersetzen kann man dies mit Ha = die Sonne oder Prana (Lebenskraft) und tha = der Mond oder Geist. Die Yogaklassen können daher in sogenannte Sonnen/ Sun Klassen und Mond/ Moon Klassen unterschieden werden.

Zur Unterstützung deiner Praxis ist es hilfreich 2 Blöcke, 1 Yogagurt sowie Polster und oder Kissen zu deiner Session bereit zu legen. Deine Matte sollte stabil und rutschfest und deine Kleidung bequem sein und dir zudem Bewegungsfreiheit schenken.

Moon Hatha – Erdung und Stabilität

Moon Hatha ist die erste Stufe der Hatha Yoga Praxis. Moon Hatha ist wie Medizin für unseren modernen, umtriebigen Geist. Dabei werden die Yogaposen länger gehalten, um Stabilität im Körper aufzubauen und den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Der Fokus liegt hierbei auf der Ausatmung. Diese wird während der Asana-Praxis Stück für Stück verlängert und aktiviert dabei unser parasympathisches Nervensystem. Das sorgt dafür, dass wir in einen Ruhezustand gelangen, die Herzfrequenz sich verlangsamt und die Verdauung in Gang gesetzt wird.

Der Fokus der Asanapraxis liegt hierbei auf Vorwärtsbeugen und Drehungen, dadurch wirkt sie sehr entgiftend, sowohl auf physischer wie auch auf psychischer Ebene. Sie fördert das Loslassen und führt in der Folge zu mehr Erdung und und Balance. Darüber hinaus nimmt die Praxis Einfluss auf unsere Verdauung und unseren Stoffwechsel. Die Energie der Praxis wirkt zentrierend und balancierend und sorgt für körperliche sowie mentale Stabilität.

Die Moon Hatha-Klassen sind daher besonders für Personen geeignet, die einen stressigen Alltag haben, denen viel im Kopf herumschwirrt, die sich etwas ängstlich und außer Balance fühlen. Der Unterricht eignet sich gerade dann, wenn man leicht aus der Ruhe zu bringen ist, sich leicht ärgert und sowohl körperlich als auch mental schnell hitzig reagiert.

Die regelmäßige Praxis kann Schlafproblemen, Verdauungsproblemen und Problemen im Bereich der unteren Wirbelsäule entgegen wirken. Durch das regelmäßige Praktizieren kann die Konzentrations- und Meditationsfähigkeit zudem gesteigert werden.

Sun Hatha – Aktivierend und Belebend

Sun Hatha ist die zweite Stufe der Hatha-Yoga-Praxis. Ein stabiler und ruhiger Geist ist die Grundvoraussetzung hierzu. Sun Hatha ist eine dynamischere, aktivierendere Praxis als das Moon Hatha. Der Fokus liegt hierbei auf der Steuerung der Lebensenergie Prana, welche durch bestimmte Atemtechniken gesteigert wird.  Durch die schrittweise Verlängerung der Einatmung aktivieren wir unser sympathisches Nervensystem, was dafür sorgt, dass unsere Herzfrequenz und unser Blutdruck gesteigert wird. Der Körper wird auf körperliche und geistige Leistung vorbereitet.

Der Fokus der Asanapraxis liegt bei den Sun Hatha-Klassen auf den Rückbeugen und den Seitbeugen, durch welche die frei gesetzte Energie bewusst in unseren Körper aufgenommen und wir so Körper und Geist regenerieren. Die Sun Hatha Praxis wirkt verjüngend und fördert unsere Aufnahmegabe.  Sie stärkt unsere Vitalität und unsere Bewegungsfreude.

Die Sun Hatha-Klassen sind daher besonders für Personen geeignet, die sich träge und faul fühlen oder auch traurig und deprimiert sind. Die Sun Hatha-Praxis regt eine positive Grundeinstellung zum Leben an und kann einem schwachen Kreislauf und geschwächten Immunsystem entgegen wirken.

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein ruhiger, passiver Yoga-Stil, bei dem die Asanas (Körperhaltungen) größtenteils liegend und sitzend ausgeführt und zwischen drei und sieben Minuten lang gehalten werden. Zwischen den Asanas wird zudem häufig eine neutrale Liegeposition zur Harmonisierung integriert. Durch das lange Halten der Yin-Yoga-Haltungen werden verschiedene Meridiane angesprochen und mögliche Blockaden gelöst. Das Meridiansystem scheint mit der tiefsten Schicht des Bindegewebes verbunden zu sei, sodass der Fluss der Lebensenergie positiv beeinflusst wird.

Im Gegensatz zu einer Yang orientierten Yoga-Praxis werden beim Yin-Yoga tiefer liegende Körperschichten wie Faszien, Bänder, Sehnen und Gelenke angesprochen. Yin Yoga hilft alte Denkmuster loszulassen und ein gesundes Vertrauen ins Leben zu entwickeln.

Eine Yin-Yoga-Stunde umfasst Vorbeugen, leichte Rückbeugen, Hüftöffner und Drehhaltungen. Im Yin Yoga werden die Posen in der Regel mit wenig bis keiner Muskelaktivierung ausgeführt. Die Muskulatur kann vollkommen losgelassen werden, wodurch Raum für einen ruhigen, meditativen Zustand entsteht. Tief liegendes Bindegewebe und Muskeln werden mit Hilfe der Schwerkraft nachhaltig gedehnt.

Mindful morning

Wir starten wechselnden Achtsamkeitspraktiken in den Tag, damit du diesen mit neuer Kraft und Leichtigkeit beginnen kannst. Hier kommen unter anderem geführte Meditationen, PME, Pranayama (Atemübungen), Body Scan zum Einsatz.
Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, die jedem Mensch zur Verfügung steht, häufig haben wir aber keinen bewussten Zugang dazu. Diesen können wir kultivieren und durch eine gezielte Übungspraxis lernen, wie wir die Haltung der Achtsamkeit mehr und mehr in unser Leben integrieren können. Dadurch entsteht ein friedlicherer, liebevoller und akzeptierender Umgang mit uns selbst und mit den Mitmenschen. Gleichzeitig lernen wir durch Achtsamkeit, mit den Herausforderungen des Lebens anders umzugehen. Achtsam zu sein bedeutet, das was im gegenwärtigen Moment geschieht, aufmerksam und bewusst wahrzunehmen.

Yoga Nidra

Yoga Nidra wird als yogischer oder auch erleuchteter Schlaf übersetzt, geeignet auch für Nicht-Yogis. Diese Praxis wird bequem im Liegen auf deiner Matte praktiziert. Der Yoga Nidra Praxis gehen ein paar mobilisierende, körperliche Haltung / Asanas vorweg um Prana im Körper zum Fliessen zu bringen gefolgt von einer balancierenden Atem / – Pranayama Praxis.

Obwohl das Worte ‚Schlafen’ in Yoga Nidra steckt, ist dies keine Einladung zum Einschlafen. Das Ziel von Yoga Nidra liegt in der Übung, des bewussten wach Bleibens beim Erreichen tiefer Entspannungszustände. Der Zustand von Yoga Nidra ist ein Zustand zwischen Träumen und Schlafen.

Es gibt einige Ziele der Yoga Nidra Praxis, einige davon sind zum Beispiel: Heilung, Transformation, Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit und Steigerung der Willenskraft. Das ultimative Ziel von Yoga Nidra ist jedoch das spirituelles Erwachen. Diese Praxis ist eine Möglichkeit, mit deinem wahren Selbst in Kontakt zu treten und deine wahre Natur zu erkennen.

Yoga PostNatal

Dieser Kurs ist auf die körperlichen und seelischen Veränderungen junger Mütter in der ersten Zeit nach Schwangerschaft und Geburt ausgerichtet. Mit dynamischen und kraftvollen Bewegungen und Haltungen kräftigst und stabilisierst du systematisch deinen Beckenboden und straffst deine Bauch-, Gesäß-, Beinmuskulatur und findest so neuer Balance.
Deine, durch Stillen und Tragen des Baby’s beanspruchte Schulter-, Rücken- und Nackenmuskulatur wird gezielt entspannt und gestärkt.

Einige Haltungen eignen sich sehr gut dein Baby mit einzubeziehen und werden mit sehr sanften Yoga-Baby-Sequenzen aus der Babymassage kombiniert. Das stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Baby.

Der PostNatal Kurs stärkt deinen Körper von innen, mit Fokus auf den Beckenboden, die tiefen Bauch- und Rückenmuskeln sowie deine Haltung.

Erfahrene Yoginis können den Kurs bereits 4­5 Tage nach der Geburt starten, sofern sie sich gut fühlen. Wer noch nie Yoga praktiziert hat, sollte etwa 8 Wochen warten. Der Kurs kann anstelle oder zusätzlich zum Rückbildungskurs besucht werden.

Pilates

Pilates ist ein figurformendes Ganzkörpertraining, in dem nicht einzelne Muskeln isoliert angesprochen werden, sondern ganze Muskelketten. Es verbindet in einzigartiger Weise Kraft mit Beweglichkeit. Muskeln werden gestreckt, die Körpermitte und die gesamte Körpersilhouette gestrafft. es führt zu einer besseren Haltung und Balance und harmonisiert Bewegungsabläufe im Alltag, sowie bei der Ausübung anderer Sportarten.

Die einzelnen Übungen sind sehr variabel und können der Anatomie, Kondition und Zielsetzung jedes einzelnen angepasst werden. In erster Linie wird beim Pilates Training die oft vernachlässigte Tiefenmuskulatur des Rückens und der Körpermitte angesprochen, die besonders für eine gute, gesunde Haltung wichtig ist.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fokussierung auf eine optimale Ausrichtung der einzelnen Körperteile zueinander, da Fehlhaltungen zu gesundheitlichen Problemen führen können. Ziel des Trainings ist ein harmonisches Verhältnis von Kraft und Flexibilität, was durch kontrollierte und präzise Ausführung der Übungen erreicht wird. Der Körper wird von innen heraus gestrafft. Wir arbeiten mit und ohne Kleingeräten (Bänder, Toning Bälle, Gewichte, Pilates Circle, Pilates Ball).

Yoga Conditioning

Yoga Conditioning ist ein kräftigendes und konditionierendes Ganzkörpertraining und kombiniert Yoga mit Übungen aus Barre, Pilates, Funktionellem Training und Cardio. Wir setzen auf Übungsfolgen, welche die Muskulatur straffen, dehnen und verlängern. Diese Einheiten fokussieren sich auf die Körpermitte und stärken die tiefere Rumpfmuskulatur.

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