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Bewegung

Ayurveda Bewegung Meditation

Vom Winde verweht

28. August 2020

Tendenziell führt die Luftigkeit und Leichtigkeit im Herbst dazu, dass wir auch innerlich eher aufgewühlt und unruhig sind. Wenn du dich körperlich entsprechend ernährst, um das Vata-Dosha zu beruhigen, wird es auch auf deinen Geist ausstrahlen. Sorge zusätzlich zu den körperlichen Maßnahmen dafür, dass du geistige Ruhe findest.

Nimm dir Zeit für Einkehr, vielleicht 10 Minuten am Morgen, bevor du den Tag startest. Besinne dich, reflektiere, halte inne und drücke einfach mal kurz den „Pause-Knopf“ vor der Hektik des Alltags. Vielleicht ist auch eine Meditation das Richtige für dich.

Düfte sind etwas wunderbares, besonders, wenn du zu Schwere und Schwermütigkeit neigst. Es gibt wundervolle ätherische Öle , die die Sinne anregen und erfrischen. Besinne dich, führe Tagebuch, gib deinen Gedanken Raum vor allem kreiere Lösungen aus dem, was dir im Geist herumschwirrt. Kuschel dich ein und mache es dir ganz gemütlich, ist der Körper in Ruhe, kommt auch der Geist zur Ruhe. Verzichte auf zu viele Termine, sei mehr im Innen als im Außen wo es machbar ist und streiche ein Übermaß an Aktivität.

Gehe viel an die frische Luft, tanke Sauerstoff und Licht, das ist das fehlende Feuerelement. Und zu guter Letzt: Bewege dich ausreichend, ob drinnen, mit Gymnastik oder Yoga, oder draußen, mit langen Spaziergängen oder durch Joggen. Das erfrischt, gibt gute Laune und stärkt die Abwehrkräfte!

Ayurveda Bewegung Meditation

Ayurvedische Morgenroutine

11. August 2020

Im Ayurveda wird viel Wert auf eine tägliche Reinigungsroutine gelegt, um die Ansammlung von Giftstoffen zu vermeiden. Die morgendliche Routine nimmt im Ayurveda einen wichtigen Stellenwert ein. Über Nacht sammeln sich viele Stoffwechselrückstände an, welche wir am morgen gut entfernen können. Daher werden die morgendlichen Stunden im Ayurveda als besonders kraftvoll angesehen. Wir können uns von Altem lösen und unvoreingenommen auf neues einstellen. So bringen wir alle drei Doshas natürlich in Einklang. Eine Morgenroutine muss nicht unbedingt lang sein, sie sollte aber die unterschiedlichen Eben unseres Seins ansprechen.

Der Körper wird sanft durch ayurvedische Reinigungsrituale gereinigt und durch Körperübungen (z.B. Yoga) aktiviert. Durch Meditation, Atemübungen und das Setzen einer Intention wird der Geist zentriert und bewusst auf den neuen Tag ausgerichtet.

Ein Glas warmes Wasser

Nach der ausführlichen Mundhygiene wird im Ayurveda empfohlen den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen, idealerweise mit mindestens einem Glas warmen, abgekochten Wasser. Wer mag, mischt mit einem Spritzer frischer Zitrone oder verschiedenen Heilkräutern.

Warmes Wasser regt die Darmätigkeit an und gleicht den Flüssigkeitsverlust aus der Nacht aus. Wer oft Kopfschmerzen hat: Wasser ist ein natürlicher Kopfschmerzbekämpfer. Egal ob du schlecht geschlafen hast, verkatert bist oder dich in einem Koffeinentzug befindest.

Warmes Wasser ist die bessere Alternative. Nach dem Aufstehen brennt unser Verdauungsfeuer, unser Agni, noch nicht auf Hochtouren. Nehmen wir nun eine kalte Flüssigkeit zu uns, wird die Verdauung nicht angeregt sondern gebremst. Dein Körper muss mehr Energie aufwenden um das Wasser auf die innere Körpertemperatur zu bringen.

Zunge schaben

Der Zustand unserer Zunge sagt viel über unseren Gesundheitszustand aus. In der ayurvedischen Medizin wird die Zunge als wichtige obere Verlängerung des Magen-Darm-Traktes angesehen. Die Beschaffenheit und auch der Belag helfen bei der Einschätzung der allgemeinen Gesundheit und geben Hinweise auf mögliche Dysbalancen. Daher ist die Zungendiagnose ein wesentlicher Bestandteil der ärztlichen ayurvedischen Diagnose.

  • Spezielle Zungenschaber gibt es in der Drogerie, du kannst aber auch einen Teelöffel nehmen.
  • Setze den Schaber hinten an der Zunge an und zieh ihn mehrmals sanft bis zur Zungenspitze.
  • Zwischendurch kannst du den Schaber kurz unter laufendes Wasser halten um ihn zu reinigen. Spüle anschließend deinen Mund mehrmals gründlich aus.

Ölziehen

Ölziehen ist eine ganz einfache Methode zur täglichen Entgiftung, die sowohl in der Naturheilkunde als auch in der ayurvedischen Medizin verwendet wird. In beiden medizinischen Systemen nimmt man an, dass man über die Mundschleimhaut den Organismus entgiften kann. Im Ayurveda zählt der Mundraum zum Verdauungstrakt, in dem sich vor allem über Nacht, wenn wir nicht regelmässig schlucken, trinken oder Speichel produzieren Giftstoffe aus dem Verdauungstrakt sammeln. Die sind unter anderem für Mundgeruch und einen schlechten Geschmack im Mund verantwortlich. Daher sollte neben dem Zähneputzen auch der restliche Mundraum täglich gründlich gereinigt werden.

Ölziehen hat einen sehr positiven Effekt auf die allgemeine Mund- und Zahngesundheit:

Ölmassage

Um deine ayurvedische Morgenroutine zu vervollständigen kannst du dir selbst eine wohltuende Ölmassage geben. Eine Massage wirkt stressreduzierend und erdend und hat daher eine beruhigende Wirkung.. Auch wenn du beruflich und privat viel auf Reisen bist, ist eine Ölmassage unglaublich wohltuend für Körper und Geist.

Nimm dir, wenn möglich 10 – 15 Minuten Zeit für deine Massage. Am besten eignet sich ein Öl ,welches eine wärmende Wirkung hat. Sesamöl eignet sich hier hervorragend. Wenn du deinen Konstitutionstypen schon kennst und weisst, dass du einen hohen Pitta Anteil hast, verwende besser Kokosöl, es hat eine kühlende Wirkung auf Körper und Geist.

So gehts: Setz dich bequem auf ein ausgebreitetes Handtuch. Beginne mit dem Gesicht und arbeite dich langsam mit kreisenden Bewegungen vom Kopf bis zu den Füßen, sodass zum Schluss dein ganzer Körper mit einer Ölschicht bedeckt ist. Wenn das Öl für mindestens 5 Minuten lang eingezogen ist, kannst du deine morgendliche Dusche mit warmen Wasser geniessen.

Yoga

Als ganzheitliches Heilsystem empfiehlt der Ayurveda auch körperliche Bewegung. Eine typgerechte Yogapraxis stellt einen wohltuenden und gesundheitsförderlichen Einstieg in den Morgen dar.  Yoga umfasst aber nicht nur das Üben bestimmter Haltungen (Asanas), sondern stellt ein komplexes System aus Atemübungen, Meditation sowie Empfehlungen für den Umgang mit sich selbst und der Umwelt dar.

Warmes Frühstück

Bis 10 Uhr befinden wir uns im Tageszyklus im Kapha Dosha, also einer kühlen und gemächlichen Qualität. Daher brennt unser Verdauungsfeuer auch noch nicht auf Hochtouren. Um dein Frühstück trotzdem gut verdauen zu können, sollte es warm, leicht und nahrhaft sein.
Dafür eignen sich wunderbar warme Getreidebreie, sogenannte Porridges.

Wie für alle Routinen, welche man dauerhaft in seinen Alltag integrieren möchte, gilt auch hier: Gib dir Zeit, starte in kleinen Schritten. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen.

Bewegung

Pilates

10. August 2020

Pilates ist ein figurformendes Ganzkörpertraining, in dem nicht einzelne Muskeln isoliert angesprochen werden, sondern ganze Muskelketten. Es verbindet in einzigartiger Weise Kraft mit Beweglichkeit. Muskeln werden gestreckt, die Körpermitte und die gesamte Körpersilhouette gestrafft. es führt zu einer besseren Haltung und Balance und harmonisiert Bewegungsabläufe im Alltag, sowie bei der Ausübung anderer Sportarten.

Die einzelnen Übungen sind sehr variabel und können der Anatomie, Kondition und Zielsetzung jedes einzelnen angepasst werden. In erster Linie wird beim Pilates training die oft vernachlässigte Tiefenmuskulatur des Rückens und der Körpermitte angesprochen, die besonders für eine gute, gesunde Haltung wichtig ist.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fokussierung auf eine optimale Ausrichtung der einzelnen Körperteile zueinander, da Fehlhaltungen zu gesundheitlichen Problemen führen können. Ziel des Trainings ist ein harmonisches Verhältnis von Kraft und Flexibilität, was durch kontrollierte und präzise Ausführung der Übungen erreicht wird. Der Körper wird von innen heraus gestrafft.

Bewegung

Functional Training

9. Juni 2020

Trainingsprinzipien

Im Vordergrund der Trainingsphilosophie von Functional Training stehen eine effektive Leistungssteigerung und ein verringertes Verletzungsrisiko für die Bereiche Training, Alltag und Wettkampf. Indem der Muskelapparat, die Sehnen und die Gelenke gleichzeitig miteinander trainiert werden, soll der Körper eine ganzheitliche Stabilisation erfahren. Durch regelmäßige, systematische Bewegungswiederholungen wird eine Veränderung der körperlichen und mentalen Prozesse erzielt. Dieser Vorgang ermöglicht es, problemlos alltägliche oder sportliche Leistungen zu erbringen, die zudem mit einzelnen oder verschiedenen Einflussfaktoren wechselwirken. Wichtigster Muskelbereich dieser Bewegungs-Betrachtungen ist der Rumpf, der dem Körper als Hauptstabilisator dient.

Core-Training

Als wesentlicher Bestandteil des Functional Training Konzeptes befasst sich das sogenannte Core-Training mit der primären Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Diese Stabilisation dient als Grundlage für eine effektive Kraftverteilung über den Rücken, auf die Extremitäten und damit die gesamte aktivierte Muskelkette des Bewegungsablaufes. Um die Rumpfmuskulatur dauerhaft zu stärken, finden viele Übungen stehend auf beiden Beinen statt. Zusätzlich zum Rücken werden auch eine stabile Hüfte sowie die tiefen Bauchmuskeln und Schulterstabilisatoren für eine ganzheitliche Stabilität des Körpers trainiert.

Progressiv gesteigerte Übungen

Um das Zusammenspiel von Kraft, Balance, Flexibilität und Stabilität gleichmäßig zu steigern und zu fordern, werden verschiedene Übungsniveaus in das Training integriert. Dabei wird im Aufbau und dem Schwierigkeitsgrad der Anwendungen eine progressive Erhöhung der Schwierigkeit vorgenommen, sodass je nach Leistungsstand des Athleten die Muskelketten individuell aufgebaut werden können. Zudem wird darauf geachtet, dass das Gleichgewicht zwischen Stoß- und Zugbewegungen sowie zwischen interagierenden Muskelgruppen während der Vielzahl an Anwendungen aufrechterhalten wird.

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