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Achtsamkeit

Achtsamkeit

Achtsamkeit

17. November 2020

Unter Achtsamkeit versteht man eine bestimmte Qualität unseres menschlichen Bewusstsein, die es uns erlaubt, den gegenwärtigen Moment in all seinen Dimensionen mit einer offen, neugierigen und akzeptierenden Haltung wahrzunehmen. Dazu gehören alle inneren Sinneserfahrungen, Gefühle, Gedanken, körperliche Reaktionen, sowie Vorgänge in der äußeren Welt. 

Achtsamkeit ist die Grundlage vieler traditioneller Meditationsformen und westlicher Entspannungsprogramme.
Sie wird in Form von Achtsamkeitsmeditation eingeübt, kann aber auch ganz unabhängig davon jederzeit im Alltag kultiviert werden. 

IM HIER UND JETZT SEIN – MIT ALLEN SINNEN, UND OHNE ZU BEWERTEN.

Die Achtsamkeit ist eine Erfahrungs- und Übungspraxis, die nichts weiter beabsichtigt, als sich mit allen Sinnen ganz auf das einzulassen, was wir im Moment erleben und wahrnehmen. Es ist gewissermaßen die Hingabe an den Augenblick.

Das bedeutet, dass wir nichts Besonderes erreichen oder anders haben wollen als es jetzt gerade ist. Die Achtsamkeit steuert nicht auf ein bestimmtes Ergebnis oder Ziel hin, sondern nimmt einfach das wahr und ist bei dem, was man gerade erlebt und tut: den Wind auf der Haut spüren, das Rascheln der Bäume hören, die Erfrischung durch ein Glas Wasser wahrnehmen, die Berührung durch den Partner spüren, das Lachen der Kinder wahrnehmen – ganz unvoreingenommen, neugierig und offen, mit einer freundlichen und akzeptierenden inneren Haltung.

Unser Alltags-Modus: Autopilot

Alle Menschen können achtsam sein. Und besonders schwer hört es sich auch nicht an.

Aber unser Alltag sieht oft anders aus. Wer kennt das nicht?

  • schon kurz nach dem Aufstehen daran denken, was alles zu erledigen ist
  • gewöhnliche Tätigkeiten ausführen und dabei im Kopf ganz woanders sein
  • sich Sorgen um die Zukunft machen
  • Grübeln, sich ständig Gedanken machen, an sich selbst zweifeln
  • plötzliche Gefühlsausbrüche haben
  • im Auto von A nach B fahren und nicht mehr wissen, wie man dorthin gekommen ist
  • über ein Erlebnis in der Vergangenheit nachdenken
  • nicht mehr wissen, was mein Gesprächspartner in den letzten Minuten gesagt hat

DAS GUTE AN ACHTSAMKEIT IST – WIR NEHMEN MEHR WAHR.
DAS SCHLECHTE AN ACHTSAMKEIT IST – WIR NEHMEN MEHR WAHR.

Wer beginnt zu üben, ist manchmal erschrocken über all das, was sich dann zeigen kann. Eine Fülle von Gedanken kreist im Kopf statt der erhofften Ruhe. Plötzlich tauchen negative Gefühle auf, wie z.B. Traurigkeit, Einsamkeit, die vorher nie da waren, oder unangenehme Gedanken werden uns bewusst. All dies ist ganz normal und kein Zeichen dafür, dass man irgendetwas falsch macht. Es gehört zur Achtsamkeitspraxis dazu und ist sogar sehr wichtig.

Denn erst wenn wir zur Ruhe kommen, können wir wahrnehmen, was wir oft verdrängen. Der positive Effekt von Achtsamkeit zeigt sich erst allmählich, mit zunehmender Übung.

Je mehr wir lernen, auch unsere Gedanken und Gefühle anzunehmen, desto mehr Gelassenheit entwickeln wir und können sinnvolle Wege finden, das Problem zu lösen. 

ACHTSAMKEIT ZU LERNEN IST, WIE EINEN MUSKEL IM GEHIRN ZU TRAINIEREN. WENN WIR ES NICHT TUN, VERKÜMMERT ER.

Achtsamkeit ist in uns allen angelegt. Unser menschliches Bewusstsein gibt uns die Fähigkeit, mit allen Sinnen ganz bewusst wahrzunehmen. Das ist das Gute an der Achtsamkeit: Jeder Mensch kann an diese innere Ressource anknüpfen und sie weiterentwickeln. 

Aber gleichzeitig ist das nicht unser normaler Geisteszustand. Wir müssen gezielt trainieren, wenn wir von ihren positiven Wirkungen profitieren möchten. Dies kann durch Achtsamkeitsübungen geschehen, als auch durch die Kultivierung von Achtsamkeit im Alltag. Erfahre mehr in der Jahresgruppe Achtsamkeit.

Achtsamkeit Ayurveda Ernährung

Geschmacksrichtungen – Scharf – Bitter – Herb

20. Oktober 2020

SCHARF – katu 

Es steckt eine ordentliche Portion Feuer hinter dem scharfen Geschmack und er lässt Wärme entstehen. Im Winter kann solch eine Hitzequelle sehr verlockend wirken aber aufgepasst, der scharfe Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Je nach Konstitution reagiert der Körper unterschiedlich auf die Schärfe.

Pitta-Menschen haben bereits von Natur aus eine starke Verdauung, sie sollten deshalb auf scharfe Lebensmittel weitgehend verzichten. Die zusätzliche Hitze bringt aufgestaute Wut zum Kochen oder lässt Aggressionen aufsteigen. Der sensible Vata-Typ verträgt keine scharfen Speisen, die Hitze reizt die Schleimhäute und erhöht die bereits vorhandene Trockenheit im Körper. Wer jedoch vom scharfen Geschmack am meisten profitiert ist der gemütliche Kapha-Typ denn Schärfe schenkt Tatendrang, Willenskraft und regt den trägen Stoffwechsel an. Schärfe fördert die Resorption der Nahrung und reinigt den Körper und das Blut. Kapha darf also sein Essen ruhig mit einer ordentlichen Portion Chili aufpeppen oder anregend-scharf würzen.

Scharfe Nahrungsmittel sind u.a.: 

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Rettich, Paprika, Chili, schwarzer Pfeffer, Senf

BITTER – tikta

In unserer heutigen Zeit ist es besonders wichtig auch den bitteren Geschmack in den Speisplan einzubauen, denn bitter fördert auf vielen Ebenen das Wohlbefinden. In früheren Zeiten waren bittere Lebensmittel u.a. durch die Verwendung der saisonalen Wildkräuter viel stärker vertreten, durch moderne Zuchtvorgänge werden Früchte und Gemüse heutzutage „entbittert“.

Die Elemente Luft und Äther verbinden sich im bitteren Geschmack und er wirkt vor allem bei Pitta- und Kapha-Störungen stimulierend. Bitterstoffe finden wir in allen grünen Gemüsesorten, sie wirken reinigend auf Blut und Leber und sind ein natürliches Tonikum für die Haut.

In Frühlingskuren finden wir bittere Zutaten wie Löwenzahn oder Brennnessel denn bitter wirkt antitoxisch, keimtötend und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. Übertreiben sollten wir’s aber auch nicht, denn zu viele Bitterstoffe trocknen die Säfte im Körper aus und machen uns ängstlich, nervös und „verbittert“. Wer unter Vata-bedingten Störungen leidet sollte mit dem bitteren Geschmack vorsichtig umgehen, die trockenen und rauen Eigenschaften werden dadurch verstärkt.

Bittere Lebensmittel sind u.a.:

Blattgemüse, Gerste, Granatapfel, Artischocken, Aloe Vera, Bockshornklee, Kurkuma, Kaffee, schwarzer Tee, Löwenzahn, Brennnessel, Rhabarber

HERB (ZUSAMMENZIEHEND) –  kashaya 

Was ist eigentlich herb? Kennst du das Gefühl auf der Zunge nachdem du eine unreife Banane gegessen hast? Man nennt es auch den herben oder zusammenziehenden Geschmack. Er entsteht aus der Verbindung der zwei gegensätzlichen Elemente Luft und Erde.

Der zusammenziehende Geschmack hat eine blutreinigende und kühlende Wirkung, er begünstigt die Trockenheit im Körper. Auf der psychischen Ebene fördert der herbe Geschmack die Feinfühligkeit und bringt innere Klarheit und spirituelle Öffnung.

Ist der herbe Anteil zu gross, können Verstopfungen und Vata-Störungen auftreten oder Angstzustände verstärken sich. Der herbe Geschmack wirkt ausgleichend auf Pitta und Kapha und erhöht das Vata-Dosha.

Beispiele von herben Nahrungsmitteln: 

Kurkuma, Koriander, Hülsenfrüchte, unreife Kaki oder Banane, Granatapfel

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Geschmacksrichtungen Süß – Sauer – Salzig

20. Oktober 2020

SÜSS – madhura 

Der süsse Geschmack ist uns von Geburt an bekannt, Muttermilch schmeckt süss. Süss beruhigt, stellt zufrieden und vermittelt uns ein Glücksgefühl. Auf das Körpergewebe wirkt der süsse Geschmack nährend, aufbauend und kräftigend, er steht mit den zwei Elementen Wasser und Erde in Verbindung.

Zu viel Süsse belastet die Verdauung und vermehrt Kapha, langfristig führt es zu Fettleibigkeit. Auf der psychischen Ebene macht uns zu viel Süsse schwer, lethargisch und antriebslos.

Besonders für die Vata-Konstitution ist der süsse Geschmack sehr vorteilhaft, er beruhigt den Geist und auch die Sinne. Der starke Pitta-Stoffwechsel kann von der vitalstoffreichen und nährenden Süsse gut profitieren. Wegen seiner gewebs-aufbauenden Wirkung ist der süsse Geschmack für Kapha-Menschen nur mit Vorsicht zu geniessen.

Erdnahe Gemüsesorten wie z.B. Kürbis, Karotten, Randen etc… haben eine süsse Note. Besonders im Herbst und Frühwinter wird dieses Gemüse wegen seiner kraft- und energiespendenden Wirkung in der Ayurvedaküche sehr geschätzt.

Typische Beispiele von süssen Nahrungsmitteln sind u.a.: 

Weizen, Reis, Milch, Ghee, Zucker, süsse Früchte, Süssholzwurzel

Es ist noch gut zu wissen, dass ein Nahrungsmittel mehr als einer Geschmacksrichtung zugeordnet werden kann. Abhängig von der Frucht, kann z.B. eine Orange gleichzeitig sauer und süss sein, oder Birnen sind süss und herb.

SAUER – amla 

Säure wirkt aktivierend, schärft den Geist, fördert die Kreativität und schenkt Leichtigkeit. In der Ayurveda-Küche runden wir z.B. eine Speise mit einem Spritzer Zitronensaft ab oder wir verfeinern ein Currygericht mit etwas Tamarinde. Die saure Nuance hilft, schwer verdauliches leichter und verträglicher zu machen.

Der saure Geschmack entsteht aus der Verbindung von Erde und Feuer, erwirkt erhitzend und appetitanregend. Verdauungssäfte und Speichelfluss werden durch den sauren Geschmack angeregt. Generell sollte der saure Geschmack jedoch in Massen eingesetzt werden, denn zu viel Säure macht uns reizbar, nervös und schlussendlich „werden wir sauer“.

Im Körper führt ein Übermass an Säure zu einer Verflüssigung von Kapha und zu einer Steigerung der Toxine im Blut – auch das Bindegewebe leidet unter zu viel körperlicher Säure.

Der saure Geschmack vermehrt Pitta und Kapha. Vata wird hingegen durch die befeuchtende Wirkung des sauren Geschmacks stimuliert und trockene Nahrungsmittel (z.B. Hülsenfrüchte) lassen sich besser aufspalten.

Saure Nahrungsmittel sind u.a: 

Joghurt, Zitrusfrüchte, Beeren, Essig, Tamarinde, Fermentiertes, Tomaten, Hagebutten

SALZIG – lavana 

Ohne Salz schmeckt das Essen fad, denn Salz verstärkt die Wirkung der anderen 5 Geschmacksrichtungen.

Salz ist lebensnotwendig, es regelt den Wasserhaushalt und es wird über den Schweiss ausgeschieden. Der salzige Geschmack ist den Elementen Wasser uns Feuer zugeordnet, er regt Agni an und wirkt schleimlösend, erhitzend und ist wichtig für die Verdauung.

In Massen genossen, stimuliert der salzige Geschmack das Vata-Dosha denn Salz zieht Wasser an, erweitert die Körperkanäle und wirkt entspannend und nervenberuhigend. Bei Hautbeschwerden, Entzündungen oder anderen Pitta-Störungen sollte man Salz nur mit Vorsicht geniessen. Zu viel Salz erzeugt Trockenheit und fördert die Faltenbildung, es verursacht Störungen des Blutes und führt u.a. zu hohem Blutdruck. Da Salz Flüssigkeiten im Gewebe bindet macht es den Körper schwer und wirkt auf das Kapha-Dosha erhöhend.

Im Ayurveda verwendet man gerne unraffiniertes Natursteinsalz, es ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Salzige Nahrungsmittel sind: 

Meer- und Steinsalz, Algen, Sojasauce

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Die 6 Geschmacksrichtungen im Ayurveda

20. Oktober 2020

In der ayurvedischen Ernährung gibt es sechs verschiedene Geschmacksrichtungen (= rasa): süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb (zusammenziehend). Über die Verteilung der Geschmacksrichtungen in unserer Nahrung, nehmen wir Einfluss auf unser körperliches und psychisches (Wohl)Befinden. Wenn die dir deine Konstitution (Hatha, Pitta, Kapha) bekannt ist, kannst du mit Fokus auf die entsprechenden Geschmacksrichtungen Einfluss auf dein Gleichgewicht und Wohlbefinden nehmen.

Diese geschmacklichen Nuancen haben unterschiedliche Wirkungen auf uns, sie beeinflussen den Stoffwechsel aber auch das Bewusstsein und unsere Emotionen. Sie können spontane Reaktionen im Körper und in der Psyche hervorrufen wie z.B. Entspannung, Hitze, Wut oder Freude.

Grundsätzlich empfiehlt Ayurveda alle 6 Geschmacksrichtungen in einer Mahlzeit zu vereinen. Durch diesen geschmacklichen Ausgleich fühlen wir uns gesättigt und genährt, zudem macht das runde abschmecken auch dem Gaumen Freude. Eine harmonische ayurvedische Abstimmung der Geschmacksrichtungen bekämpft Heisshunger-Attacken und kann emotionale Essstörungen lindern.

Die 6 Geschmacksrichtungen lassen sich ebenso wie die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha von den fünf Elementen herleiten. Sie können entweder ein Dosha verstärken oder abschwächen.

Jeder Geschmacksrichtung lassen sich Emotionen zuordnen, die bei typgerechtem Verzehr positiv/aufbauend und bei nicht-typgerechtem Verzehr destruktiv/abbauend wirken. So lohnt es sich den Geschmackssinn zu schulen und die Aufmerksamkeit darauf zu lenken in einem für sich gesunden Maße zu essen und genießen.

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(d)ein fester Platz zum meditieren

20. Oktober 2020

Grundsätzlich kannst du jederzeit und überall praktizieren, wirklich überall. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange es andauert. Ein kurzer bewußter Moment der Achtsamkeit kann bereits eine große Wirkung haben.

Und doch kann es gerade zu Beginn sehr hilfreich sein einen geschützten Platz einzurichten, an welchem du dich wohl und sicher fühlst und weitestgehend ungestört bist. Es hilft dir dabei deine Routine zu etablieren. Wenn möglich richte dir einen festen Platz fest in deiner Wohnung ein. So musst du dich nur noch setzen. So wird er zu deiner persönlichen Ruhezone.

Wenn Du magst, gestalte den Platz mit einem Teelicht, einer Kerze, einer Blume oder etwas, was dir sonst passend erscheint. Sie symbolisieren die Kostbarkeit deiner Übung und damit wertschätzt Du deine Zeit der Meditation als ein Geschenk für an dich.

Trage bequeme Kleidung, so dass dich in deiner Bewegungsfreiheit nichts einschränkt und nix zwickt und drückt.

Wenn du es ermöglich kannst, schau dass 
… der Platz möglichst uneinsichtig ist
… du die Tür schließen kannst, so dass du ungestört bist 
…die Temperatur angenehm und passend für dich einstellbar ist
 … der Raum gut zu lüften ist
…du eine warme Unterlage bereit hält
… du eine, für dich passende Sitzgelegenheit (Meditation-Kissen, Bänkchen, etc.) auf deiner Unterlage platzierst
… du eine eine Decke zum Umlegen bereit liegen hast, so dass du sich beim meditieren wohlig fühlst und nicht auskühlst

Es muss  nicht vollkommen still sein, das Leben draussen geht ja weiter. Zu Beginn ist es sehr hilfreich  keine Gespräche im Hintergrund zu haben. Alltagsgeräusche wie klappern von Tellern, vorbeifahrende Autos, Rasenmäher und Co. gehören mit zur Übung und müssen nicht ausgeblendet werden.







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Was ist Achtsamkeit

15. Oktober 2020

Als Achtsamkeit – im Englischen mindfulness genannt – bezeichnet man den  Geisteszustand völliger Bewusstheit, in dem man nicht durch Emotionen oder andere äußere und innere Eindrücke abgelenkt ist. Das Ziel ist ein absolut klarer Bewusstseinszustand, mit dem man jede Erfahrung vorurteilsfrei wahrnehmen und registrieren kann. Es geht dabei darum, einen Moment zu achten, ohne ihn zu bewerten. Man soll seine Umwelt bewusst wahrnehmen und sich dabei nicht von anderen Gedanken und Gefühlen beeinflussen lassen.

Das Konzept der Achtsamkeit stammt vermutlich aus dem Buddhismus. Hier spielt Meditation eine große Rolle. Man muss jedoch nicht zwingend meditieren, um achtsam zu sein.
Achtsamkeit bedeutet sowohl körperlich als auch mental im Hier und Jetzt zu sein – ohne Ablenkung durch den Geist oder die Außenwelt. Es geht dabei darum, mit den Gedanken nicht irgendwelchen Erinnerungen, Sorgen oder anderen Dingen, die uns beschäftigen, nachzuhängen.

Verschiedene Forscher und Wissenschaftler beschäftigten sich mit dem Konzept der Achtsamkeit. Der Molekularbiologe Kabat-Zinn entwickelte ein Achtsamkeitstraining, das dabei helfen soll Stress zu reduzieren. Wir können Achtsamkeit also im Alltag anwenden, um unsere Lebensqualität zu verbessern.

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Dalai Lama

Als Achtsamkeit – im Englischen auch mindfulness genannt – bezeichnet man einen Geisteszustand völliger Bewusstheit, in dem man nicht durch Emotionen oder andere äußere und innere Eindrücke abgelenkt ist. Das Ziel ist ein absolutklarer Bewusstseinszustand, mit dem man jede Erfahrung vorurteilsfrei wahrnehmen und registrieren kann. Es geht dabei also darum, einen Moment zu achten, ohne ihn zu bewerten. Man soll so seine Umwelt bewusster wahrnehmen und sich dabei nicht von anderen Gedanken und Gefühlen beeinflussen lassen.

Das Konzept der Achtsamkeit stammt vermutlich aus dem Buddhismus. Hier spielt Meditation eine große Rolle. Man muss jedoch nicht zwingend meditieren, um achtsam zu sein.
Achtsamkeit bedeutet sowohl körperlich als auch mental im Hier und Jetzt zu sein – ohne Ablenkung durch den Geist oder die Außenwelt. Es geht dabei darum, mit den Gedanken nicht irgendwelchen Erinnerungen, Sorgen oder anderen Dingen, die uns beschäftigen, nachzuhängen.

Verschiedene Forscher und Wissenschaftler beschäftigten sich mit dem Konzept der Achtsamkeit. Der Molekularbiologe Kabat-Zinn entwickelte ein Achtsamkeitstraining, das dabei helfen soll Stress zu reduzieren. Wir können Achtsamkeit also im Alltag anwenden, um unsere Lebensqualität zu verbessern.

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